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Welcher Sport bei Rückenschmerzen?

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Welcher Sport bei Rückenschmerzen?

Welcher Sport bei Rückenschmerzen?

Welcher Sport bei Rückenschmerzen?

Das fragen sich viele, die von Rückenschmerzen gepeinigt werden.

Schließlich sind Rückenschmerzen die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland oder sogar weltweit.

Doch müssen Sie nicht immer zum Arzt.

Mit Sport kann man seine Rückenschmerzen sehr gut in den Griff bekommen – so meine Erfahrung.

Von mir erfahren Sie, welcher Sport bei Rückenschmerzen für Sie in Frage kommt.

 

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Welcher Sport bei Rückenschmerzen: Bewegung anstatt Schonung

Bevor Sie sich Hals über Kopf in das Training stürzen, sollten Sie wissen, wie Rückenschmerzen entstehen. Sonst wählen Sie den falschen Sport und verschlimmern u.U. Ihre Rückenschmerzen.

 

Die üblichen Ursachen der Rückenschmerzen sind

  • zu langes Sitzen im Beruf, wenig Bewegungen, falsche Bewegungen, falsche Matratzen, falsche ergonomische Einstellung der Bürostühle
  • Stress, Verspannungen ( besonders im Nacken)
  • Bandscheibenvorfälle
  • Fehlhaltungen durch Skoliose, Beckenschiefstand, Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) –  wie bei mir
  • Übergewicht, das Sprunggelenke, Knie,  Hüfte , Bandscheiben und Lendenwirbelsäule belastet
  • Zähne und Kiefer

 

Hinter 80% der Rückenschmerzen steckt eine  schwache Rückenmuskulatur.

Die Rückenmuskeln erfüllen eine wichtige Aufgabe. Sie entlasten im  Alltag die Wirbelsäule.

Wenn sich der Mensch zu wenig bewegt und zu lange sitzt, verliert er immer mehr Rückenmuskeln.

So wird die Wirbelsäule nicht mehr richtig gestützt.

Dadurch entstehen  Fehlhaltungen und Verspannungen und schließlich   lästige Rückenschmerzen.

 

Was häufig passiert:

Betroffene bleiben in ihrem Schmerz gefangen. Sie schonen sich mehr als notwendig, anstatt sich zu bewegen.

So geraten sie in einen Teufelskreis.

Die Muskeln, welche die Wirbelsäule stützen, werden noch weniger. Fehlhaltungen verstärken sich und so auch die Rückenschmerzen.

Am Ende des Tages werden die Rückenschmerzen chronisch.

 

Fazit

Daher müssen Sie Sport treiben, um Ihren Rücken zu stärken.

Gestärkte Rückenmuskeln können leichte Fehlhaltungen sogar leichter abfangen.

 

Das belegt sogar eine Erhebung der  DSHS und des Forschungs- und Präventionszentrums Köln (FPZ) mit 60 000 Teilnehmern – mit folgenden Ergebnissen:

-64 % der Berufstätigen, die überwiegend sitzen, hatten Rückenprobleme.

-36 % der Berufstätigen, die einen rückenfreundlichen Sport machten, hatten es nicht mit dem Kreuz.

-Mehr als 70 % der sitzenden Arbeitsnehmer haben zwar muskuläre Defizite. Aber nur 30 % hatten Kreuzschmerzen.

 

Fazit:

Man muss keine Höchstleistungen bringen. Es reicht schon mehr Bewegung.

Also nichts wie runter vom Sofa!

 

Kräftigungsübungen sind der ideale Sport bei Rückenschmerzen

Welcher Sport bei Rückenschmerzen: 

Diese Frage hat auch mich bewegt, bevor ich mit meinem Muskeltraining angefangen habe.

Ich habe zwar schon immer Sport getrieben – Skifahren, Langlaufen, Tennis, Squash, Golf, Krankengymnastik. 

Aber keiner der Sportarten hat meinem Rücken gut getan.

Selbst Krankengymnastik hat meine Rückenschmerzen nicht endgültig beseitigen können.

 

Ich suchte  nach einem speziellen Sport für  Rückenschmerzen.

So begann ich im Herbst 2002 im Fitnessstudio regelmäßig zu trainieren.

Mit einem auf mich abgestimmten Trainingsplan

Gezielte Kräftigungsübungen stärkten meinen ganzen Körper und damit automatisch meine Rückenmuskeln.

Schon nach einigen Wochen ließen meine Rückenschmerzen nach.

Meine Körperhaltung verbesserte sich.

 

Fazit:

Krafttraining bzw. gezielte Kräftigungsübungen  sind das Beste, was Sie gegen Ihre Rückenschmerzen unternehmen können.

 

Welcher Sport bei Rückenschmerzen außerhalb des Krafttrainings

Wichtig!  Die gewählte Sportart muss auf jeden Fall Freude machen, sonst bleibt man nicht dabei.

Wer sich mit Krafttraining nicht anfreunden kann, sollte die 7 folgende Sportarten ausprobieren:

 

1.Nordic Walking:

Sie walken mit Stockeinsatz, der die tief liegenden Muskeln rund um die Wirbelsäule sowie den oberen Rücken kräftigt.

So richtet sich das Becken auf und entlastet die Wirbelsäule.

Ich betreibe zusätzlich zum Krafttraining seit sechs Jahren Nordic Walking.

Für mich ein fantastischer Outdoor-Sport, der Kalorien abbaut und die Kniegelenke stärkt.

 

2.Rückenschwimmen:

Sie trainieren dabei  alle Muskeln rund um die Wirbelsäule. Meiden Sie das Brustschwimmen, da es Ihren Nacken überstreckt und Ihre Wirbelsäule in ein Hohlkreuz kommt.

 

3.Progressive Muskelentspannung nach Jacobson:

Sie spannen dabei nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst eine Weile an.

Anschließend  lösen Sie die Spannung. Hier mehr Infos: Progressive Muskelentspannung (mit Audio CD) (GU Multimedia Körper, Geist & Seele)


 

4.Rückenschule:

Da machen Sie Übungen  zur Verminderung oder Vorbeugung bei Rückenschmerzen, damit die Schmerzen nicht chronisch werden.

Lesen Sie hier, wie Sie rückenfreundlich leben.

 

5.Feldenkrais:

Sie lösen nachteilige Bewegungsmuster auf und ersetzen sie durch neue Bewegungsalternativen.

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6.Pilates, ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur.

In meinen Augen ein toller Sport für Rückenschmerzen für alle, die es ruhiger wollen.

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7.Modernes Yoga:

Die Übungen stärken nicht nur Ihren Körper und Ihre Atemtechnik, sondern bereichern auch Ihre persönliche Weiterentwicklung.

So werden Sie widerstandsfähiger gegen Stress.

Zudem lösen Dehnübungen muskuläre Verspannungen.

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8.Rudern:

Sie kräftigen den gesamten Körper, da alle Körperteile mit arbeiten. Insgesamt aktivieren Sie mehr als 80 Prozent der gesamten Muskeln im Körper.

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Welcher Sport bei Rückenschmerzen: Keine schnellen Sportarten

Sport tut dem Rücken zwar gut – aber nicht jede Sportart.

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Meiden Sie Sportarten,

-bei denen es auf Schnelligkeit ankommt

-welche mit heftigen Bewegungen verbunden sind.

und so Ihren Rücken eher belasten als kräftigen.

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Lassen Sie die Finger von Sportarten wie:

  • Tennis und Squash:

die schnelle Drehung des Oberkörpers und  Überstreckung der Wirbelsäule beim Aufschlag  belasten die Bandscheiben.

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  • Windsurfen:

Ich habe es ausprobiert als ich 19 Jahre alt war.

Bis man es kann, dauert lange.

Außerdem geht der Sport ungemein auf den Rücken.

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  • Ballsportarten wie Handball, Volleyball oder Fußball wegen der heftigen Drehbewegungen und abrupten Stop-and-Go.

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  • Turnen

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  • Hockey wegen der plötzlichen Drehbewegungen im Rumpf.

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  • Sprung- und Wurfdiszipline in der Leichtathletik

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