So funktioniert der Muskelaufbau mit Schwimmen

Muskelaufbau mit Schwimmen ist zwar eine tolle Alternative für alle, die das Krafttraining im Fitnessstudio nicht mögen oder Gelenkprobleme haben. Doch stößt man hinsichtlich der Trainingsmöglichkeiten sehr bald an seine Effizienzgrenzen.

Das Schwimmen gehört zu den gesündesten Sportarten, weil es das Herz-Kreislaufsystem und die Atmung trainiert sowie den Körper auch noch durchblutet. Zudem eignet sich der Schwimmsport auch als recht effektives Ganzkörpertraining. Denn viele größere Muskeln kommen beim Brust-und Rückenschwimmen zum Einsatz. Zugleich werden der Rücken gestärkt sowie Oberkörper und Beine gleichzeitig in Anspruch genommen.

Der Schwimmsport eignet sich für alle Altersgruppen sowie Menschen mit Übergewicht und Gelenksproblemen, da sich unser Körpergewicht aufgrund des Wasserauftriebs auf nur noch ein Zehntel reduziert und so die Gelenke geschont werden.

Die Effizienz des Schwimmtrainings hängt vom Schwimmstil und der Geschwindigkeit ab. So verbrennt der Körper beim  schnellen Schwimmen mehr Kalorien als außerhalb des Wassers – bis zu 350 Kalorien binnen einer halben Stunde. Beim langsamen Schwimmen verbraucht man etwa 200 Kalorien. Hintergrund: Das Wasser leitet die Körperwärme schneller ab als die Luft  - wenn es nur 21 bis23 °C warm ist. Dieser Effekt kommt jedoch nicht zum Tragen, wenn das Wasser eine Temperatur von bis zu 30 °C aufweist.

Die Ausrüstung eines Schwimmers ist überschaubar und günstig. Sie besteht aus einer Badehose bzw. -anzug und einer Schwimmbrille. Wer schnell Wasser in die Nase bekommt, sollte sich zusätzlich eine Nasenklammer besorgen. Nehmen Sie als Schwimmbrille lieber eine, die wie eine Taucherbrille auf der Stirn und den Wangen sitzt, da man so einen größeren Gesichtskreis hat.  So mache ich es. Die kleinen Schwimmbrillen, die nur in die Augenhöhlen passen, hinterlassen sehr oft einen unschönen Abdruck, der nur langsam verschwindet.

Was Sie beim Schwimmen unbedingt beachten müssen

Bevor Sie sich in die Fluten stürzen, sollten Sie sich die richtige Schwimmtechnik aneignen. Atmen Sie gleichmäßig, um Seitenstiche zu vermeiden. Achten Sie auch auf die richtige Körperhaltung, um Haltungsschäden aus dem Weg zu gehen.

Legen Sie beim Brustschwimmen auf gar keinen Fall Ihren Kopf in den Nacken, sondern tauchen Sie ihn beim Schwimmen in das Wasser ein. So bleibt Ihr Körper gerade. Da die Nackenmuskulatur nicht verspannt, kommt es zu  keinen Nackenschmerzen oder gar Bandscheibenvorfällen im Nackenbereich. Ihre Schwimmbrille verhindert in diesem Fall gereizte Augen.

Vermeiden Sie beim Brustschwimmen auch die so genannte Beinschere. Sie belastet die Hüftgelenke, da sie das Becken in eine Schieflage bringt. Ziehen Sie also die Fersen zum Gesäß, beugen dabei die Knie und öffnen Sie sie leicht. Anschließend drücken Sie das Wasser mit den Unterschenkeln weg.

 

Beim Rückenschwimmen, das sich für die Gelenke und die Wirbelsäule am besten eignet, sollten Sie ebenfalls horizontal im Wasser liegen. Auch dafür muss der Kopf nicht aus dem Wasser herausgehoben werden. Halten Sie ihn als Verlängerung ihres Körpers gerade und ziehen Sie ihn nicht zur Brust hoch. Sonst überdehnen Sie Ihren Nacken.

Der Schwimmsport eignet sich eher als Ergänzung zum Muskelaufbau

Beim Schwimmen lassen sich in erster Linie die Rücken-, Arm- und Brustmuskulatur trainiere – aber nicht mehr die Knie- und die kleinen Muskeln.

In zweiter Linie kann man  den Trainingswiderstand nur limitiert erhöhen. Der Muskelaufbau erfolgt entweder mit Hanteln oder mit den Gewichten in den Geräten, die man schrittweise steigert. Beim Schwimmen entspricht der Wasserwiderstand dem Gewicht, das die Muskeln herausfordert. Jedoch lässt sich der Wasserwiderstand nicht in dem Maße steigern, wie die Gewichte außerhalb des Wassers.  So kann man den Wasserwiederstand nur erhöhen, je schneller man schwimmt. Oder zusätzlich mit kleineren Paddeln für die Hände, um die Trainingsintensität für die Arme zu erhöhen. Oder Sie schwimmen mit einem Brett und halten es mit beiden Händen fest, so dass sich die Trainingsintensität Ihrer Beine wegen des Ausfalls der Arme  erhöht.

Da der Schwimmsport den Körper und insbesondere den Bauch schön strafft, praktiziere ich ihn als Ergänzung zum Krafttraining.

 Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schwimmen!!

3D Pfeile rot (5)

Erfahren Sie, warum sich ein Muskelaufbautraining lohnt.

Lesen Sie, wie Sie mit Pilates Ihre Traumfigur bekommen

Bettina Gawron

Mein Name ist Bettina Gawron. Ich beschäftige mich seit November 2002 mit dem Thema Fitness, Muskelaufbau und wie ich mein Gewicht halten kann. Das tue, weil ich seit langem Probleme am Rücken und an den Knien habe. So habe ich ich mir einen erfolgreichen Weg gesucht, meine Schmerzen in den Griff zu bekommen.Jetzt gebe ich auf meinem Blog gerne meine Erfahrungen weiter und biete Tipps zum effizienten Muskelaufbau. Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Artikeln helfen kann.

More Posts - Website

Speak Your Mind

*

Plagt Sie auch der innere Schweinehund?
Der innere Schweinehund schlägt alle Jahre wieder zu. Z.B. wenn Ihr guter Vorsatz vom Sylvester, im neuen Jahr endlich Sport zu machen, schon Mitte Januar nicht mehr gilt. Oder Sie gehen zum Fitnesstraining. Aber schon nach kurzer Zeitist [...] mehr